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23.01.17 -

Als Team eine Mannschaft sein – Mitarbeiterklausur in Mücke 2017


Mücke. Vom 5. Bis 8. Januar war die dzm-Mannschaft – Mitarbeiter, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder  –  für eine Klausurtagung in Mücke in Hessen. Bei diesem gemeinsamen Jahresstart haben wir uns neu auf Gott ausgerichtet und uns als Team besser kennengelernt.

 


Donnerstagabend haben wir mit einem Gottesdienst mit Abendmahl gestartet. Marvin Kolbow hat in seiner Predigt das Gleichnis einer Fußballmannschaft verwendet, wie wir ein Team sein können, Segen empfangen und uns durch den Gegner nicht vom Ziel ablenken lassen. Oft zeige sich erst in Konfliktsituationen, ob wir die Liebe Jesu in uns tragen. Gottes Job sei es zu richten und meiner zu lieben und zu beten und die ärgerlichen Sachen bei Gott abzugeben. 


Am Freitag war Wolfgang Putschky mit dabei und hat uns eine Bibelarbeit zu Johannes 5 gehalten, wo Jesus einen Gelähmten am Teich Bethesda heilt. Jesus fragt diesen Gelähmten: „Willst du gesund werden?“  und spricht wenig später zu ihm „Steh auf, nimm  deine Matte und geh!“ Jesus schafft, was er sagt!



Wolfgang Putschky hat sich nach vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements als dzm-Evangelist, Seelsorger und Freizeitleiter von der *dzm und ihren Mitarbeitern verabschiedet. Wir sind dankbar für seine unzähligen Dienste, seelsorgerlichen Gespräche und Evangelisationen und wünschen Ihm für die Zukunft Gesundheit, Gottes Segen und weiterhin ein so liebendes Herz ganz nah an Jesus Christus und den Menschen.


In einem Vortrag am Nachmittag nahm Rüdiger Müller uns in eine Kultur des Miteinander-Unterwegs-Seins hinein. Er nannte verschiedene Leitwerte für unsere Unternehmenskultur, damit unsere Vision lebt und erlebbar wird. Er ermutigte uns, unseren Horizont zu erweitern und ein gemeinsames Ziel zu fokussieren.  In anschließenden Kleingruppen haben wir die verschiedenen Leitwerte unter die Lupe genommen und zusammengefasst, was uns wichtig ist.


Freitag und Samstag nach dem Abendessen gab es jeweils eine „Lebensblitz-Runde“, wo jeder erzählen konnte, wie er Christ geworden ist. Es war spannend und berührend zu sehen, wie Gottes individueller Weg bei jedem Mitarbeiter war.



Samstagvormittag gab es Lobpreis, Spiele und eine Andacht vom Team CAMISSIO. In einer erlebnispädagogischen Einheit waren Teamgeist und Kreativität gefragt.
Aufgabe war ein rohes Ei mit Luftballons, Papier, Strohhalmen, Garn und Tesafilm so zu verpacken, dass es einen Fall aus ca. 2 Meter Höhe überlebt. Lebhaft wurde es anschließend in einem Anspiel, wo Josua gegen die Amalekiter kämpfte und nur siegte, indem Mose mit Hilfe von Aaron und Hur den Stab Gottes hochhielt. In seiner anschließenden Andacht fragte und Niklas Edelmann, was unsere Amalekiter sind – was greift unser Missionswerk an? Wo werden wir angefochten? Er erinnerte uns daran, dass unsere Gebete Kraft haben, wie der Stab Gottes.



Nachmittags haben wir einen Ausflug nach Marburg ins Café Vetter gemacht, wo natürlich schon der Name an dzm-Gründungsvater Jakob Vetter erinnerte. Nach einem großen Schluck Kaffee und einem stärkenden Stück Kuchen nahm uns Christiane Peters mit auf eine Flunktertour durch Marburg. Wir hörten allerlei sonderbare Geschichten und durften raten, ob sich das so ereignet hat, oder ob wir angeflunkert wurden.



Abends haben Tobias Lang und Mathias Lauer uns Vision, Weg und Ziele für 2017 nähergebracht. Mathias Lauer sensibilisierte uns dafür, den Blick auf die Menschen nicht zu verlieren, die Jesus so dringend brauchen. Wir sind im Aufbruch und genötigt zur Veränderung, um die Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Immobilen, Zelte, Autos sind Werkzeuge mit denen wir für eine bestimmte Zeit ausgerüstet sind. Der Fokus müsse immer auf den Menschen liegen, die wir für Jesus erreichen wollen und nicht auf Dingen, Traditionen und unseren Erwartungen. Welche Chance haben Menschen in Städten und Dörfern Jesus zu begegnen? Was können wir dazu beitragen? Oft stehen wir uns selbst im Weg, weil wir mit uns beschäftigt sind, mit unseren Existenzfragen und Streitigkeiten. Wenn wir den Film vorspulen auf Offenbarung 7, so ist der Blick auf alle erretteten Menschen vor dem Thron Gottes gerichtet. Dort werden wir Menschen wieder sehen, die uns auf die Schulter tippen und dankbar sind, dass wir Ihnen eine Begegnung mit Jesus ermöglicht haben. Das ist unsere königliche Berufung und Verantwortung!


Tobias Lang stellte unser neues Projekt BASISLAGER vor, wo es auch schon ab April erste Einsätze geben wird.  BASISLAGER – das sind interaktive evangelistische Tage, wo sich die Besucher mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinandersetzen und die Möglichkeit haben, ihr Leben unter einer ewigen Perspektive zu betrachten. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
http://www.deutsche-zeltmission.de/dateien_cms/basislager_web.pdf


Im Abschlussgottesdienst erinnerte uns Bernhard Kohlmann daran, dass Gott durch uns reden und sich selbst erfahrbar machen will. Und oft hängt das mit der eigenen Leidensgeschichte zusammen. Wir kommen nicht ohne Leid durchs Leben. Aber: „Das Leid verbrennt einen großen Teil der oberflächlichen Eigenschaften.“ (Oswald Chambers) Wenn im Leid nichts kommt, kommt die Verbitterung. Wenn Jesus kommt, kommt die Heilung. Die Menschen, die anderen hingebungsvoll dienen, sind oft die, die zuvor durch tiefes Leid gegangen sind.


Diese vier Tage in Mücke waren für uns ein gesegneter, geistlicher Aufbruch hin zu den Menschen. Wir sind motiviert und voller Vorfreude auf die Begegnungen, die Jesus für uns im Jahr 2017 vorbereitet hat.

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26).

Wir wünschen Ihnen und uns, dass Gott diese Jahreslosung in unserem Werk, Gemeinden, Familien und Städten wahr werden lässt.

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